Bremen erhebt 5,0 % Grunderwerbsteuer. Als kleinstes Bundesland (nur die Städte Bremen und Bremerhaven) gibt es kaum Standortalternativen innerhalb des Bundeslandes. Niedersachsen rundherum hat ebenfalls 5,0 %, sodass der direkte Vergleich hier keine Einsparung bringt.
200k € Kaufpreis
10.000 €
Grunderwerbsteuer
300k € Kaufpreis
15.000 €
Grunderwerbsteuer
500k € Kaufpreis
25.000 €
Grunderwerbsteuer
Notar- und Grundbuchkosten sind Schätzwerte nach GNotKG. Maklerprovision nur bei Maklerverkauf (3/2-Teilung, je 3,57 % inkl. MwSt.). Abweichungen je nach Einzelfall möglich.
Spartipp für Bremen
In Bremen und Niedersachsen gelten identische 5,0 % — wer in der Region kauft, zahlt unabhängig von der Stadtgrenze den gleichen Satz. Fokussiere dich daher auf die Rendite statt auf die Grunderwerbsteuer als Entscheidungskriterium.
Die Grunderwerbsteuer ist eine einmalige Steuer, die beim Kauf einer Immobilie anfällt und vom Käufer gezahlt wird. Sie ist in Deutschland Ländersache — jedes Bundesland legt seinen Steuersatz selbst fest. Die Sätze reichen 2026 von 3,5 % in Bayern bis 6,5 % in NRW, Brandenburg, dem Saarland, Schleswig-Holstein und Thüringen.
Nach der notariellen Beurkundung des Kaufvertrags erhält das Finanzamt eine Abschrift. Es erlässt dann den Steuerbescheid — typischerweise 4–6 Wochen nach dem Notartermin. Die Steuer muss innerhalb eines Monats nach Bescheiderlass bezahlt werden. Erst danach stellt das Finanzamt die Unbedenklichkeitsbescheinigung aus, ohne die das Grundbuchamt den neuen Eigentümer nicht einträgt.
Steuerfrei sind: Erwerbe unter 2.500 € (Bagatellgrenze), Erbschaften und Schenkungen zwischen Verwandten gerader Linie (Eltern/Kinder), Erwerb vom Ehegatten oder eingetragenen Lebenspartner. Außerdem kann bewegliches Inventar (Einbauküche, Markisen, Mobiliar) im Kaufvertrag separat aufgeführt werden — dieser Anteil ist grunderwerbsteuerfrei.