Eigenkapital Haus berechnen
Wie viel Eigenkapital brauchst du wirklich? Und reicht deins für eine bankfähige Finanzierung? Gib alle EK-Quellen ein und sieh die Einschätzung sofort.
Kaufpreis & Bundesland
Dein verfügbares Eigenkapital
Zu wenig Eigenkapital für eine bankfähige Finanzierung. Erst mehr ansparen.
Analyse
Für die 20%-Mindest-EK-Quote fehlen noch 128.280 €. Weiter sparen oder ein günstigeres Objekt wählen.
Eigenkapital beim Hauskauf: Was du wissen musst
Die 20%-Regel ist die wichtigste Faustregel: Mindestens 20% des Kaufpreises sollten aus eigenen Mitteln kommen — plus die Kaufnebenkosten (je nach Bundesland 7–12%). Die Nebenkosten können Banken nicht finanzieren; sie müssen vollständig aus Eigenkapital gedeckt werden.
Wer 30% Eigenkapital einbringt, bekommt deutlich bessere Zinskonditionen — der Unterschied zu 20% EK beträgt oft 0,3–0,5% Zinsen. Bei 300.000 € Darlehen über 25 Jahre spart das ca. 15.000–25.000 €. Es lohnt sich also, noch ein paar Monate länger zu sparen, wenn dadurch die 30%-Schwelle erreichbar wird.
Was zählt als Eigenkapital? Neben dem klassischen Bankguthaben und Tagesgeld zählen auch Wertpapierdepots (bei ausreichender Liquidität), Bausparverträge, Wohnriester-Guthaben und Schenkungen von Eltern. Manche Förderprogramme der Bundesländer können ebenfalls als Eigenkapitalersatz anerkannt werden.
Häufige Fragen zum Eigenkapital
Wie viel Eigenkapital brauche ich für ein Eigenheim?
Für ein Eigenheim empfehlen Banken mindestens 20% des Kaufpreises als Eigenkapital — plus die Kaufnebenkosten (7–12% je nach Bundesland), die immer aus Eigenkapital finanziert werden müssen. Wer 30% Eigenkapital einbringt, bekommt deutlich bessere Zinskonditionen.
Was zählt als Eigenkapital beim Hauskauf?
Als Eigenkapital zählen: Bankguthaben und Tagesgeld, Wertpapierdepots (liquide Teile), Bausparverträge (zugeteilte oder disponible), Riester-Guthaben (als Wohnriester-Entnahme), Schenkungen und Elterndarlehen sowie Eigentum, das belastet werden kann. Arbeitgeberdarlehen und bestimmte Förderprogramme können ebenfalls angerechnet werden.
Was ist die 20%-Regel beim Eigenkapital?
Die 20%-Regel besagt, dass du mindestens 20% des Kaufpreises als Eigenkapital (nach Abzug der Kaufnebenkosten) in die Finanzierung einbringen solltest. Wer weniger als 20% hat, bekommt oft schlechtere Konditionen oder muss eine Beleihungsversicherung abschließen. Die Nebenkosten (7–12%) kommen zusätzlich dazu.
Kann ich mit weniger als 20% Eigenkapital kaufen?
Ja, Vollfinanzierungen (100% oder sogar 110% mit Nebenkosten) sind möglich, aber selten und deutlich teurer. Banken verlangen bei niedrigem Eigenkapital Zinsaufschläge von 0,3–1,0% und stellen höhere Anforderungen an Bonität und Einkommen. Für die meisten Käufer lohnt sich mehr Eigenkapital anzusparen.
Nächster Schritt
Baufinanzierung vergleichen — kostenlos & unverbindlich
Aktuellen Zinssatz für dein Vorhaben ermitteln. Ohne Schufa-Abfrage, in unter 2 Minuten.