Maklerprovision berechnen & Check
Brauche ich einen Makler beim Eigenheim-Kauf? Was kostet er — und wann lohnt er sich wirklich? Berechne die Provision und bekomme eine persönliche Empfehlung.
Maklerprovision berechnen
Seit 2020: Käufer & Verkäufer teilen je max. 3,57%
Brauche ich einen Makler?
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Egal ob mit oder ohne Makler — bei der Finanzierung sparst du auf jeden Fall durch Vergleich. Die 14.280 € Maklerprovision kannst du durch einen guten Zins leicht wieder reinholen.
Finanzierung vergleichen →Makler beim Eigenheim: Was du wissen musst
- • Erstkauf ohne Marktkenntnisse
- • Kaum Zeit für Suche und Besichtigungen
- • Off-Market-Zugang gewünscht
- • Professionelle Preisverhandlung wichtig
- • Komplexer Kauf (Denkmal, Erbfall, Auktion)
- • Genug Zeit für eigene Suche
- • Gute Marktkenntnisse vorhanden
- • Klares Suchprofil auf Portalen abbildbar
- • Budget ist knapp und Provision schwer stemmbar
- • Kaufpreisverhandlung bist du gewohnt
Seit dem Maklergesetz 2020 teilen sich Käufer und Verkäufer die Provision zu gleichen Teilen. Der Käufer zahlt maximal 3,57% (inkl. MwSt.) des Kaufpreises — das macht bei einem 400.000 €-Objekt 14.280 € Maklerprovision für den Käufer.
In manchen Bundesländern (z. B. Bremen, Hamburg, Hessen, Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern) war es bisher üblich, dass der Käufer die volle Provision bezahlt. Das hat das neue Gesetz geändert — beim Kauf über einen Makler zahlen nun beide Seiten höchstens den gleichen Anteil.
Häufige Fragen zur Maklerprovision
Wie hoch ist die Maklerprovision beim Hauskauf in Deutschland?
Seit dem Maklergesetz 2020 teilen sich Käufer und Verkäufer die Provision. Der maximale Käuferanteil beträgt 3,57% inkl. MwSt. (= 3% netto × 1,19). Die Gesamtprovision liegt damit bei bis zu 7,14% des Kaufpreises. In manchen Bundesländern und bei Direktverkäufen ist sie niedriger oder entfällt.
Wann lohnt sich ein Makler beim Eigenheim-Kauf?
Ein Makler lohnt sich vor allem bei Erstkäufern ohne Marktkenntnisse, bei wenig Zeit für Suche und Besichtigungen, beim Zugang zu Off-Market-Objekten und wenn du professionelle Unterstützung bei der Preisverhandlung brauchst. In gut digitalisierten Märkten mit viel Angebot auf Portalen ist die Provision oft nicht nötig.
Kann ich ohne Makler kaufen?
Ja, absolut. Die meisten Immobilien werden heute auf Portalen wie ImmoScout24, Immowelt oder Kleinanzeigen angeboten. Wer Zeit mitbringt und sich im Markt auskennt, kann ohne Makler kaufen. Wichtig: Hol dir trotzdem einen Notar und lass den Kaufvertrag von einem Anwalt prüfen.
Was ist der Unterschied zwischen Käufer- und Verkäufermakler?
Ein Verkäufermakler arbeitet für den Verkäufer und bekommt seinen Auftrag von diesem. Er hat die Interessen des Verkäufers im Blick. Ein Käufermakler (seltener in Deutschland) wird vom Käufer beauftragt und verhandelt zu dessen Gunsten. In der Praxis haben die meisten deutschen Makler einen Vermittlungsauftrag und treten formal als Vermittler auf, wurden aber vom Verkäufer beauftragt.
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