Mietrendite Rechner – Rendite deiner Immobilie kostenlos berechnen
Mit dem Mietrendite Rechner berechnest du in Sekunden, wie profitabel deine Immobilieninvestition ist. Gib Kaufpreis und Kaltmiete ein – der Rechner ermittelt automatisch Brutto- und Nettomietrendite sowie den Mietmultiplikator.
Renditerechner
Brutto- und Nettomietrendite berechnen
Grunderwerbsteuer, Notar, Makler etc.
Verwaltung, Instandhaltung, Leerstand etc.
Formel
- Jahreskaltmiete:
- Monatliche Kaltmiete × 12
- Kaufpreis:
- Kaufpreis ohne Nebenkosten
Was ist die Mietrendite?
Die Mietrendite ist die wichtigste Kennzahl für die erste Einschätzung einer Immobilie als Kapitalanlage. Sie gibt an, wie viel Prozent des Kaufpreises du jährlich als Mieteinnahmen zurückbekommst. Eine Mietrendite von 5% bedeutet: Bei einem Kaufpreis von 200.000 € nimmst du jährlich 10.000 € Kaltmiete ein. Man unterscheidet zwischen Bruttomietrendite (einfach, ohne Kosten) und Nettomietrendite (realistischer, mit Kosten). Für eine schnelle Vorauswahl von Immobilien eignet sich die Bruttomietrendite, für die Investitionsentscheidung sollte immer die Nettomietrendite berechnet werden.
Welche Mietrendite ist gut?
Die erzielbare Mietrendite variiert stark nach Lage: **A-Lagen** (München, Hamburg, Frankfurt): Bruttomietrendite typischerweise 2,5–3,5%. Positiver Cashflow kaum erreichbar – Investoren setzen auf Wertsteigerung. **B-Lagen** (Leipzig, Dresden, Hannover, Nürnberg): 4–5% Bruttomietrendite, positiver Cashflow bei guter Finanzierung möglich. **C/D-Lagen** (Chemnitz, Halle, Magdeburg): 6–8% Bruttomietrendite, guter Cashflow, aber höheres Leerstandsrisiko. Faustregel: Unter 3% Bruttomietrendite ist ein positiver Cashflow nach Finanzierungskosten kaum möglich. Ab 4,5–5% wird es realistisch.
Bruttomietrendite vs. Nettomietrendite – der Unterschied
Die Bruttomietrendite ist der schnelle Überblick: Jahreskaltmiete geteilt durch Kaufpreis. Keine Kosten einbezogen. Die Nettomietrendite ist realistischer: Sie zieht nicht umlegbare Betriebskosten ab (Verwaltung, Instandhaltungsrücklage, Leerstandsrisiko) und addiert die Kaufnebenkosten zum Kaufpreis. Typisch liegt die Nettomietrendite 0,5–1,5 Prozentpunkte unter der Bruttomietrendite. Beispiel: 5% Bruttomietrendite → ~3,5–4,5% Nettomietrendite nach realistischen Abzügen.
2-Zimmer-Wohnung in Leipzig
- Kaufpreis
- 180.000 €
- Kaltmiete (monatlich)
- 720 €
- Jahreskaltmiete
- 8.640 €
Für die Nettomietrendite würden noch Kaufnebenkosten (~11,5% = 20.700 €) und nicht umlegbare Kosten (~80 €/Monat) abgezogen → Nettomietrendite ca. 3,7%.
Häufige Fragen
- Wie berechnet man die Mietrendite?
- Bruttomietrendite = (Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis) × 100. Beispiel: 8.640 € Jahreskaltmiete ÷ 180.000 € Kaufpreis × 100 = 4,8%. Für die Nettomietrendite werden Kaufnebenkosten addiert und nicht umlegbare Kosten abgezogen.
- Ab welcher Mietrendite lohnt sich eine Immobilie?
- Als Faustregel gilt: Ab ~3,5% Bruttomietrendite beginnt eine Immobilie interessant zu werden. Ab 4,5–5% sind positive Cashflows nach Finanzierungskosten in B-Lagen realistisch. Unter 3% ist ein positiver Cashflow in der Regel nicht möglich.
- Was ist der Unterschied zwischen Mietrendite und IRR?
- Die Mietrendite ist eine Momentaufnahme des Einnahmeverhältnisses. Der IRR (Internal Rate of Return) berechnet die Gesamtrendite über die gesamte Haltedauer – inkl. Mieterhöhungen, Kostensteigerungen, Wertsteigerung und Verkaufserlös. Der IRR ist die aussagekräftigere Kennzahl für die finale Investitionsentscheidung.
- Wie hoch ist eine realistische Mietrendite in Deutschland 2026?
- In den Top-7-Städten liegen Bruttomietrenditen bei 2,5–3,5%. In B-Städten (Leipzig, Dresden, Hannover) bei 4–5,5%. In C/D-Städten (Halle, Chemnitz, Magdeburg) bei 6–9%. Bundesweit liegt der Durchschnitt für Kapitalanleger bei ca. 4–5% Bruttomietrendite.